ÜBER MICH

Hallo, ich bin Nina und ich liebe Worte – geschrieben, gesprochen, gesendet, empfangen. Inbrünstig und laut oder zerbrechlich und leise. Dass ich mit Worten auch einmal arbeiten möchte, wusste ich wahrscheinlich schon immer. Keine Sorge, ich fange jetzt nicht bei meinem ersten Aufsatz in der Grundschule an – auch wenn der echt nicht schlecht war –, sondern bei meiner ersten journalistischen Station, der Stuttgarter Zeitung, für die ich während meines Journalistikstudiums Artikel in den Ressorts Kultur und Lokales schrieb. Seit meinem Print-Volontariat bei der Bauer Media Group, davon zwei Monate an der Akademie für Publizistik, galt meine berufliche Liebe dem Zeitschriftenmachen.

Oben: Journalistische Distanz? Immer. Außer Günter Wallraff kommt zufällig um die Ecke und lässt sich von mir interviewen 

Unten: Vom Suchen und Finden der Liebe - digital und während einer Pandemie: meine Geschichte für DIE ZEIT 

Oben: „Pierre M. Krause, du bist ja Humorist, mach doch mal was Lustiges“, habe ich selbstverständlich nicht gesagt. Versprochen!

Unten: Große Print-Liebe: Konzeptentwicklung  einer Kochbuchreihe, erschienen bei Bastei Lübbe 

So begleitete ich als Reporterin für diverse TV-Zeitschriften ein Ärzteteam in der Notaufnahme, interviewte beim Deutschen Medienpreis George Clooney oder schnackte hinter den Kulissen seiner SWR3 Late-Night-Show mit Pierre M. Krause. Das Wort Schnacken verwende ich übrigens erst, seit ich in meiner Lieblingsstadt Hamburg lebe. Hier arbeitete ich bei Gruner + Jahr etwa für die Magazine FlowHygge und Gala sowie das Männermagazin Cord, entwickelte neue Zeitschriftenkonzepte oder gestaltete als Textchefin die Blattlinie verschiedener Food-Magazine mit. Aktuell schreibe ich für das Hamburg-Ressort der ZEIT, ZEIT Online und diverse Marken der Hubert Burda Media

Seit 15 Jahren besteht mein Tagesgeschäft darin, Themen Geschichten über Menschen aufzuspüren und aufzuschreiben, die unbedingt gelesen werden müssen. Die richtigen Worte und die passende Tonalität für die jeweilige Zielgruppe zu finden, das ist mein Job, und den liebe ich.

Wenn ich die Zeitschriften abends zuschlug, dann nur, um wenige Stunden später ein Buch aufzuschlagen, meistens einen Psychologischen Familienroman, mein Lieblingsgenre in der Belletristik. Heute hat die Literatur glücklicherweise nicht mehr nur einen privaten Stellenwert in meinem Leben. Die dramaturgische Mitarbeit an einer Inszenierung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg gab mir den lang ersehnten inspirativen Schubser, auch selbst als Schriftstellerin zu arbeiten. Und als ich das erste Mal einen TV-Beitrag vertonen oder im Podcast Niemand muss ein Promi sein zu Gast sein durfte, wusste ich: Nicht nur das Schreiben macht mich glücklich, sondern auch das Sprechen. Und hier bin ich nun. Als freie Journalistin und Schriftstellerin in Hamburg – und vielen anderen tollen Städten, nicht umsonst arbeite ich selbstständig und benötige dafür nur meinen Laptop, mein Handy, meine Ideen und meine Worte.


Ein ehemaliger Kollege wies mich vor vielen Jahren darauf hin, dass ich mich in meinem beruflichen Leben für eine Sache entscheiden müsse. Zeitschrift oder Zeitung, Unterhaltung oder Information, Magazinjournalismus oder Literatur…

Ich weiß nicht mehr, was ich damals erwiderte. Ich weiß nur, dass ich heute ziemlich froh bin, dass ich diesen Rat nicht befolgt habe.

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Fünfe grade sein lassen: In der ersten Ausgabe von Holly Beckers Magazin Living at Home + Holly durfte ich zur Abwechslung vor der Kamera stehen

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